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Registroregistroby Spark & Polish
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Kostenvoranschläge für die Kartenrestaurierung, aus deiner Preisliste in Minuten

So erstellst du einen Kostenvoranschlag für die Restaurierung von Sammelkarten: Mängel aus einem Katalog mit deinen Preisen, vorläufiger Voranschlag auf Fotos, endgültiger nach der Diagnose.

Aktualisiert am 13.09.2026

Der Kostenvoranschlag ist das erste Dokument, das der Kunde von dir bekommt – und oft das, auf dessen Grundlage er entscheidet, ob er dir Karten im Wert von Hunderten Euro anvertraut. Er muss klar sein, von Kunde zu Kunde einheitlich, und ehrlich darüber, was sich anhand eines Fotos schätzen lässt und was nicht.

In Registro wird ein Kostenvoranschlag nicht geschrieben: Er wird zusammengesetzt.

Ein Mängelkatalog mit deinen Zahlen

Die Mängel auf den Karten sind immer dieselben: Whitening an den Kanten, Kratzer in der Beschichtung, Eckknicke, Dellen, Flecken, Kleberreste, Tinte. In Registro bilden sie einen Katalog, und jeder Mangel hat Schweregrade. Für jede Kombination aus Mangel und Stufe legst du einmal fest:

  • den Preis;
  • die geschätzte Zeit;
  • den Schwierigkeitsgrad;
  • das Risiko des Eingriffs.

Ab dann arbeitet der Katalog für dich. Die Preisliste gehört dir und bleibt deine: Registro schlägt keine Preise vor und kennt keine Marktwerte von Karten.

Der vorläufige Voranschlag, auf den Fotos

Schickt ein Kunde eine Anfrage über deine öffentliche Seite, liegen die Fotos schon in der Akte jeder Karte: Vorderseite, Rückseite und die Nahaufnahmen der Mängel, die du verlangt hast. Du siehst dir die Fotos an, markierst jeden Mangel dort, wo du ihn siehst, wählst die Stufe. Summe und Zeitaufwand berechnen sich von selbst, inklusive MwSt., und das Dokument kommt mit deinem Logo in der Sprache des Kunden.

Der vorläufige Voranschlag ist eine Schätzung anhand von Fotos, und das steht auch drauf. Ein Foto zeigt nicht alles: Ein Knick unter der Beschichtung oder eine leichte Delle zeigen sich manchmal nur mit der Karte in der Hand und unter Streiflicht.

Der endgültige Voranschlag, nach der Diagnose

Kommen die Karten an, stellst du die Diagnose vor Ort: Du bestätigst die Mängel aus dem vorläufigen Voranschlag, ergänzt die, die auf den Fotos nicht zu sehen waren, und streichst die, die es nicht gab. Der endgültige Voranschlag entsteht aus dieser Diagnose und ersetzt den vorläufigen, ohne ihn zu löschen: Beide Versionen bleiben im Archiv, und der Kunde muss erneut zustimmen.

Im endgültigen Voranschlag kannst du auch angeben, was du bewusst nicht behandelst, und warum: ein Eingriff, der für den Wert der Karte zu riskant ist, ein Mangel, den die Restaurierung sichtbarer machen würde. Das ist eine fachliche Entscheidung, und sie schriftlich festzuhalten schützt dich und den Kunden.

Nachvollziehbare Zustimmung

Der Kunde nimmt den Kostenvoranschlag in seinem Bereich mit einem Tipp an oder lehnt ihn ab. Die Entscheidung wird mit Datum und mit der zu diesem Zeitpunkt gültigen Version deiner Servicebedingungen gespeichert und lässt sich danach nicht mehr ändern. Ein angenommener Voranschlag wird nie überschrieben: Ändert sich etwas, entsteht eine neue Version.

Was nie in einem Kostenvoranschlag stehen darf

  • Eine versprochene Note. Keine Restaurierung garantiert ein Grading-Ergebnis, und ein Dokument, das eines verspricht, macht dich angreifbar – beim ersten Kunden, der es wörtlich nimmt. In Registro stehen Wertschätzungen in einem eigenen Abschnitt und sind als Schätzungen gekennzeichnet.
  • Ein Marktpreis der Karte. Den Wert gibt der Kunde an, für Versand und Versicherung.
  • Vage Positionen. „Reinigung und Aufbereitung" sagt nichts; „Whitening an der rechten Kante, Stufe 2" schon.

Wie man Mängel fotografiert und was ins Abschlussdokument gehört, steht auf der Seite über den Restaurierungsbericht und in den Ratgebern.

Häufige Fragen

Kann ich für verschiedene Kunden verschiedene Preise verwenden?

Der Katalog liefert den Ausgangspreis jeder Position; im einzelnen Voranschlag kannst du ihn vor dem Versand anpassen. Das Dokument zeigt, was du entschieden hast.

Kann der Voranschlag eine Anzahlung verlangen?

Ja. Im Voranschlag gibst du eine eventuelle Anzahlung und die Bearbeitungstage an; der Kunde sieht beides in seinem Bereich und im Dokument.

In welcher Sprache erhält ihn der Kunde?

In der, die er zu Beginn der Anfrage gewählt hat: Italienisch, Englisch, Französisch, Deutsch oder Spanisch. Katalogpositionen übersetzen sich von selbst; freie Notizen bleiben in der Sprache, in der du sie schreibst.

Kann ich Voranschläge erstellen, ohne die öffentliche Seite zu nutzen?

Ja. Du kannst Kunde und Auftrag in der Software von Hand anlegen und die Fotos selbst hochladen, vom Computer oder vom Handy mit dem QR-Code der Akte.